Osteoporose-Ursache
Störungen des Knochenstoffwechsels unter akuter und latenter chronischer Azidose mit Verlust von Knochenmasse.
Ergebnisse:
Unter einer Säurebelastung des Organismus (latente Azidose) erfolgt die lebensnotwendige Säureausscheidung (H+-Ionen) etwa zu 30% mittels Phosphat (-H2PO4) über den Harn der Nieren. Phosphat ist ein gut geeigneter Säurepuffer (-3PO4 , -2HPO4) und leicht nierengängig. Langfristig kommt es zu einem Phosphatmangel, der durch Abbau von im Knochen kristallin gebundenem basischem Phosphat (-3PO4) ausgeglichen werden muss. Der Abbau wird hormonell durch Aktivierung der Osteoklasten gesteuert, die Knochengewebe und Knochen- mineralien (Hydroxylapatit, eine hoch basische, kristalline Kalzium-Phosphat-Verbindung) lösen. Der Knochenwiederaufbau (bony tissue remodeling) erfolgt vermindert, weil den Osteoblasten basisches Phosphat (-3PO4) und -OH-Ionen im säurelastigen Organismus nur eingeschränkt zur Verfügung steht.
Der gesteigerte Knochenabbau und der supprimierte Knochenaufbau im säurebelasteten Organismus (Gewebeübersäuerung) führt zur Osteoporose.
Prävention und Behandlung:
siehe unter Osteoporose
Anmerkung:
Die Schulmedizin empfiehlt als Standardtherapie die Gabe von Bisphosphonat. Dieses Medikament hemmt lediglich die osteoklastäre Knochenresorption und die Rekrutierung neuer Osteoklasten; es wirkt damit nicht kausal, nach Absetzen des Medikamentes setzt sich der Knochenabbau fort.
Weitere Informationen zur Osteoporose-Ursache:
Bücher:
Mielke, K.J.: Der sichere Weg aus der DiabetesKrise, März 2007, ISBN 978-3-00-020987-1 Mielke Verlag Hannover
Mielke, K.J.: Droge Wohlstandskost: Chronisch krank durch Fehlernährung, Nov.1998, S. 419-435, ISBN 3-00-002927-3, Mielke Verlag Hannover
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Veröffentlichungen:
Mielke, K.J.: Osteoporose durch chron. alimentäre Säurebelastung; Erfahrungsheilkunde 8/2000, S. 508-515
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Mielke, K.J.: Osteoporose durch chron. alimentäre Säurebelastung; Referateband der Medizinischen Woche Baden-Baden 1999, Karl F. Haug Verlag, Heidelberg, 11/1999, S. 76
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Mielke, K.J.: Neue Erkenntnisse mit Fakten belegt: Osteoporose, Folge einer chron. Belastung des Säure-Basen-Haushaltes und deren Therapie mittels BICOM; RTI-Heft 23, 3/1999, Institut f. Regulative Medizin, 82166 Gräfelfing S. 10-13
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Mielke, K.J.: Spielt Phosphat eine Rolle in der Pathogenese der Osteoporose ? NaturaMed 14, 7/1999, S. 26-30
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